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Jugendtag des Apostelbereich Ulm 2010 in Waltenhofen
Motto: Leben mit Christus - meine Sicherheit
Datum: 11.07.2010
Eingangslied: 212 „Reiches Versprechen“
Textwort: Psalm 37, 34: „Harre auf den Herrn und halte dich auf seinem Weg, so wird er dich erhöhen ...“
Chor: „Der Herr ist mein Licht“
Apostel Bauer:
Lasst uns aufgenommen fühlen: Hier bin ich zu Hause!
Bezogen auf das Motto: Wenn wir mit Christus leben, dann haben wir Sicherheit.
Jeder von uns ist wertvoll und zwar so, wie er oder sie ist!
Harre auf den Herrn... Harren bedeutet: Setze dein ganzes Vertrauen auf Gott. Lege dein Leben in die Hand Gottes. Gib dem Herrn auch eine Chance, dich zu führen. Harren bedeutet auch ringen und kämpfen. Wenn man kämpfen muss, dann kann es auch vorkommen, dass man aufgibt. Die Jünger Jesu haben sich z.B. über ihn geärgert und sind dann von ihm gegangen. Somit haben sie ihm die Chance genommen, sie zu führen.
Der Apostel wollte einmal zur Kripo. Er hat seinen Vorangänger gefragt, ob er das machen solle. Dieser meinte, dass er (also unser Apostel) entscheiden könne, wie er wolle, er würde es ihm aber nicht raten, dorthin zu gehen. Im Nachhinein war diese Entscheidung richtig, da die Stelle bei der Kripo nach einer Weile aufgelöst wurde.
Halte dich auf dem Weg Gottes! Wir sind nicht auf „irgendeinem“ Weg. In der Bergpredigt führte Jesu das Beispiel mit den Wegen an: Es gibt einen breiten Weg, der aber nicht zu Gott führt, und es gibt einen schmalen Weg, der vielleicht manchmal schwierig zu gehen ist, aber der zu Gott führt! Es ist also der Segensweg, kein gängelnder Weg! Weitere Beschreibungen des Weges: Es ist der Weg der Liebe: Jesus fragte Petrus drei Mal: „Hast du mich lieb?“ Der Liebe muss man sich öffnen. Man muss ihr dienen und opfern. Es ist auch ein Weg der Nachfolge: Von den Jüngern heißt es, dass sie alles Irdische verließen. Heute heißt das, dass man z.B. auch einmal seinen Standpunkt verlassen muss und ihn dem göttlichen Standpunkt anpassen muss. Der Reiche Jüngling z.B. folgte damals nicht nach. Er hing zu sehr an seinem irdischen Besitz.
Es kommen immer wieder Situationen auf, in denen es nicht so läuft, wie wir uns das vorgestellt haben, z.B. in der Schule, bei Prüfungen oder bei der Suche nach einem Lebenspartner. Aber da müssen wir fest sein! Der Verlorene Sohn hat sein Erbe verprasst. Er hat das Leben in vollen Zügen genossen. Wir dürfen auch genießen, aber schauen wir darauf, dass wir auf dem Weg des Herrn genießen! Der Verlorene Sohn kam zurück, denn er hat bereut, und durfte zurückkehren. Manchmal muss man sich auch durchringen, aber dann darf man den lieben Gott auch erleben. Ein weiteres Beispiel waren die Emmaus-Jünger: Sie gingen weg von Jerusalem, aber Jesus ging ihnen nach. Er sprach sie mit einer deutlichen Sprache an: „Ihr Thoren, ...“ Aber sie kehrten auch um. Manchmal muss man, wenn man umkehrt, auch etwas hergeben. Aber wenn wir das tun, dann haben wir ein Leben mit Sicherheit; ein Leben mit Christus!
Lied: „Der Heiland sorgt für dich“
Bischof Gründemann:
Der Segen Gottes muss sich nicht immer nur im positiven Sinne widerspiegeln: bestandene Prüfung, neuer Job, gute Anstellung, ... Manchmal äußert sich der Segen auch im Durchschreiten von Problemen. Aber seien wir uns sicher: Gott lässt uns nicht alleine. Es kann schon mal das Gefühl aufkommen, "Wo bist du Herr?", aber da müssen wir uns sicher sein: Der Heiland sorgt für dich! Thomas wollte damals zuerst Jesus Narben sehen. Erst dann hat er ihm geglaubt. Jesus hat ihn aber deshalb nicht verstoßen. Bleiben wir beim Herrn!
Orchester: „Herr, mein Leben, es sei dein“
Bezirksevangelist Echler:
Lasst uns die Sicherheit, die wir haben, auch nach außen strahlen.
Wenn der Bezirksevangelist seine früheren Bilder anschaut, so sieht er immer wieder unterschiedliche Bekleidung, Frisuren, ... Aber wie sieht das Seelenleben aus? Ändert sich das auch immer wieder? Unser Leben ist geprägt durch Änderungen: Schule, Beruf, ... Ist die Konstante in unserem Leben dafür Jesus Christus?
Was bringt es uns, wenn wir bei ihm bleiben? Das ewige Leben!
Bezirksevangelist Volker Keck:
Joseph war am königlichen Hof. Das, was er tat, war lauter Segen. Der schmale Weg ist breit genug!
Orchester: „Welch ein Freund ist unser Jesus“
Bezirksevangelist Bogen:
Nütze den Rat Gottes! Wenn jemand mit einer Frage an einen Amtsträger herantritt, dann ist das ein Ringen, keine schnelle Entscheidung. Da geht es um Bewahrung und Sorge.
Vom 16-Jährigen König Hosia wird berichtet, dass er Gottes Rat suchte und dadurch ein sehr erfolgreicher König war. Suchen auch wir den Herrn, z.B. im Gottesdienst, im Gebet, in den Segensträgern, ... Wenn wir ihn suchen, dann erleben wir ihn auch!
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