Fass dir im Glauben einen Vorsatz
und fang mit der Umsetzung sofort an
Eingangslied: O seliger Sonntag
Textwort: Daniel 1, 8.9:
"Aber Daniel nahm sich in seinem Herzen vor, dass er sich mit des Königs Speise und mit seinem Wein nicht unrein machen wollte, und bat den obersten Kämmerer, dass er sich nicht unsrein machen müsste. Und Gott gab es Daniel, dass ihm der oberste Kämmerer günstig und gnädig gesinnt wurde."
Apostel Eckhardt:

• Gott öffnet uns heute sein Vaterherz weil er uns zu seinen Kindern erwählt hat und uns liebt, er schaut ganz besonders auf uns, seien wir uns dessen bewusst
• wir wollen Gott unseren Dank und unsere Freude entgegenbringen, das wir seine Kinder sein dürfen
• das Wort stammt aus einer Zeit, als Daniel mit seinen Freunden in Gefangenschaft war, es war für ihn lebensgefährlich, seine Bitte zu äußern
• Daniel hatte kein Problem mit den Speisen an sich, sondern mit der Geisteshaltung die dahinter stand; die Speisen waren nämlich Opfer für die dortigen Götzen, und mit diesem Götzendienst wollte sich Daniel nicht verunreinigen
• eine Geisteshaltung entsteht immer im Herzen, Daniel nahm sich vor, sich nicht zu verunreinigen; er wurde dann aber auch gleich aktiv und sprach, trotz der Gefahr, mit dem Kämmerer
• Daniel war sehr mutig, denn er stellte Gott über alles und war sich sicher, das Gott ihn auch bewahren konnte
• wir sollen uns das Jahresmotto „Habe Mut ein Leben im Glauben zu führen“ zu Herzen nehmen und auch so handeln
• auch Josef und Jakob nahmen sich etwas vor; Jakob kämpfte um den den Segen Gottes, Josef widerstand der Sünde, beide wurden durch Gott gesegnet, wenn auch nicht sofort
• zu Beginn der Mission gab es in Afrika auch keine Gemeinden, heute sind dort mehrere entstanden - halten wir durch, es lohnt sich
• Aufruf unseres Apostels: Packen wir‘s an, oder bayrisch: BMW = Back mers wieder
Bischof Bauer:

• der Chor hat im Lied (M 129: Mach mich reiner) einen Vorsatz genannt: „Nimm mein Herz, mein Leben hin“, das soll auch in uns stehen
• die Frage soll sein: Wie verhalten wir uns? nehmen wir uns nur etwas vor oder setzten wir es dann auch um? die lange Bank ist das liebste Möbelstück des Teufels, nutzen wir sie nicht
• wenn wir uns etwas vornehmen und tun hilft Gott auch, vielleicht nicht immer sofort so, wie wir das wollen (auch Josef musst 2 Jahre ins Gefängnis) aber schlussendlich doch zum Besten
• auch beim Opfer ist es so: das Werk wird nur durch unsere Opfer (Zeit, Arbeit, Geld) gebaut und vollendet
• wir haben auch etwas davon, nämlich den Segen Gottes, den wir alle brauchen
• Barnabas opferte alles, Hananias und Zafira taten nur so, als würden sie alles opfern, Gott bestrafte sie für ihren Betrug
• wir sollen ehrlich sein, im Opfer und in unseren Vorsätzen
• auch Petrus nahm sich vor, Jesu nicht zu verleugnen, als er es nicht schaffte, ließ ihn der Herr nicht fallen, weil Petrus es ehrlich meinte
• Botschaft für uns: auch wenn es mal nicht so läuft, halten wir uns zu Gott, denn er hilft immer
Bezirksevangelist Schaidnagel (Bezirk Kempten):

• alle Glaubenspersönlichkeiten die im Dienst erwähnt wurden haben großes geleistet, wir wissen heute, dass es für sie gut ausging
• sie aber wussten das nicht
• auch wenn wir uns einsetzen und alles für Gott tun kann es sein, dass wir mal in einer wirklich schwarzen Stunde sind
• dann gilt es, das zu tun, was unser Bischof gesagt hat: Halten wir uns zu Gott und bleiben bei ihm
• wir sollen auch die Schönheit der Jahreszeiten in unserem Wesen zeigen:
• Frühjahr: das ist die Jugend voller Energie und im Wachstum; umgeben wir uns mit Optimisten, nicht mit Pessimisten; sehen wir immer zum Licht nach oben
• Sommer: Wärme und Liebe sollen und erfüllen und von uns ausstrahlen, damit auch wir ein Segen sein können
• Herbst: in keiner Jahreszeit gibt es so klare Bilder wie im Herbst; haben wir immer einen klaren Weg und ein klares Ziel
• Winter: er steht für weiß und die Reinheit; streben wir immer danach, rein zu sein
Apostel Eckhardt:
• zwei schöne Vorsätze für uns:
1.) Seelen herzu bringen: leben wir unseren Glauben freudig und bekennen wir, dann kann es uns gelingen
2.) nicht mehr schlecht über Bruder und Schwester reden: nehmen wir uns vor, allen gleich freundlich zu begegnen und alle gleich zu behandeln
• unser Stammapostel schrieb den Brüdern eine Geschichte:
in einer französischen Gemeinde im 16 Jahrhundert brachte jeder eine Öllampe mit, alle gemeinsam erhellten so den Kirchenraum
Fehlte einer, so wurde es etwas dunkler
• auch bei uns ist es so: wenn sich einer oder eine aus der Mitarbeit zurückzieht, nicht mehr in den Gottesdienst kommt oder nicht mehr in die Jugend geht wird es ein bisschen dunkler und das Ergebnis ist eingeschränkt
• jeder von uns hat eine Verantwortung für die Gemeinschaft, wir brauchen uns alle und sind aufeinander angewiesen
• unterschiedliche Meinungen sind gut und notwendig, so lange wir uns daran nicht aufregen sondern ausgleichend wirken
• das Abendmahl ist immer wieder eine gute Gelegenheit, sich neue Vorsätze zu nehmen und diese auch anzugehen
• die drei Schritte für uns sind:
- Vorsatz im Herzen fassen
- aktiv werden und unseren Teil dafür tun
- Gott hilft uns dann, nicht immer sofort aber doch zum Besten
Vielen Dank an Christian Müller für die Zusammmenfassung!!! |