Start Gottesdienste 2010 Bezirksapostel Ehrich in Schorndorf (24.10.2009)
Bezirksapostel Ehrich in Schorndorf (24.10.2009) PDF Drucken E-Mail

Auf dem festen Grund bleiben!

 

Textwort: 2. Timotheus 2, 19

 

"Aber der feste Grund Gottes besteht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt die Seinen; und: Es lasse ab von Ungerechtigkeit, wer den Namen des Herrn nennt."

 

Eingangslied: 225 - Wie wohl ist mir, wenn mein Gemüte

Abendmahlslied: 282 - Bei dir, Jesus, will ich bleiben

 

Der Bezirksapostel begann den Gottesdienst mit der Bitte, dass der Gottesdienst nie Gewohnheit sein möge.

Er verwies dann auf ein weiteres Bibelwort, das besagt, dass wir unser Licht, gemeint ist unser Glaube, in uns und durch uns leuchten lassen sollen. Wir sollen unser Glaubenslicht nicht unter den „Scheffel“ stellen. Das Licht soll ferner in unsere Umgebung stahlen. Das kann nicht nur die Öffentlichkeitsarbeit machen. Zeugnis bringen, das ist auch unsere Aufgabe. Manche etwa tragen zwar noch den Namen „Gotteskind“, gehen aber mittlerweile einen anderen Weg. Gerade um diese müssen wir uns kümmern.

Das Textwort beginnt mit dem Teil „der feste Grund Gottes“. Dieser Grund ist niemand anderes als der Sohn Gottes: Jesus. Es kann eventuell zu Unsicherheiten kommen, wenn z.B. neue Lehraussagen bekannt werden. Diese haben den Zweck der Lehrschärfung. Der Sinn ist aber die Möglichkeit zur weiteren Entwicklung. Wo keine Änderung vorhanden ist, kann es auch keine Entwicklung geben.

Es kennt der Herr die Seinen. Die Rotte Korach (4. Mose) hatte leider den festen Grund Gottes verlassen. Es ist wichtig, dass wir immer auf dem festen Grund bleiben.

Dieser Grund hat zwei Siegel:

  • Es kennt der Herr die Seinen und
  • Es lasse ab von Ungerechtigkeit.

Wenn man auf dem festen Grund bleibt, dann kann man gelassen in die Zukunft blicken.

Wir sollen alles von uns weisen, was dem lieben Gott nicht gefällt:

  • Unglaube oder dem Herrn nicht vertrauen: Glauben kann man nicht ohne Anstrengungen. Der Glaube fordert uns ganz. Wir können aber z.B. durch Erlebnisse gestärkt werden. Wir können uns in die Hand Gote fallen lassen. Wenn wir dem Herrn vertrauen, dann erleben wir auch.
  • Lieblosigkeit: Wir sollen Gott über alles lieben und ihn in den Mittelpunkt stellen und uns auch mal selbst zurückstellen. Wichtig ist aber auch, dass wir uns selbst lieben; und auch unseren Nächsten! Da gibt es noch genug zu tun! Den Nächsten wie sich selbst zu lieben, fordert den ganzen Menschen.
  • Egoismus: Egoismus gibt es schon immer. Nur in der heutigen Zeit ist er besonders ausgeprägt. Sind wir selbst bereit, uns in das Werk einzubringen?

Nach einem Chorvortrag wurde noch ein letztes Mal der Hirte Schanbacher aufgerufen. Er stellte Jesus in den Mittelpunkt seines Dienens. Jesus lehrte sein Leben und lebte seine Lehre.

Jesus sprach davon, dass er wiederkommen werde. Darauf können wir uns verlassen!

Oftmals zieht es uns hin und her, aber mit einem festen Glauben zieht es uns auch immer wieder zum Herrn zurück.

Wir mögen immer dem Herrn die Ehre geben!

Nach der Feier des heiligen Abendmahls wurden der Hirte Schanbacher und der Priester Rolf Falkenstein in den Ruhestand versetzt.

Der Hirte wurde mit 19 Jahren 1963 als Diakon ordiniert. Die Ordination zum Priester erfolgte im Jahr 1969. Zum Evangelisten und zum Vorsteher der Gemeinde Urbach wurde er 1973 ordiniert. Im Jahr 1990 wurde er zum Hirten und Vorsteher der Gemeinde Plüderhausen. 1994 wurde er der Schorndorfer Vorsteher.

Priester Rolf Falkenstein wurde 1994 zum Diakon und 1996 zum Priester ordiniert.

Als Nachfolger von Hirte Schanbacher beauftragte der Bezirksapostel schließlich Evangelist Michael Heim mit der Aufgabe des Gemeindevorstehers von Schorndorf.

 
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