Start Gottesdienste 2010 Frieden, Sicherheit und Liebe
Frieden, Sicherheit und Liebe PDF Drucken E-Mail

Heute zum Einstieg unserer Kommentare einer zur Stammapostelübertragung vom 20.09.2009 aus Konstanz. Und da das hier subjektive Eindrücke sind werden sie in der Ich-Form geschrieben.

Zu Beginn gleich der erste Schwerpunkt: der Frieden. Der irdische Frieden steht im Hinblick auf den Weltfriedenstag gerade überall im Fokus, doch viel wichtiger, das hab ich mitgenommen, ist für uns der himmlische und ewige Frieden unseres himmlischen Vaters und Jesus. Wie bekommen wir diesen Frieden? Nicht automatisch sondern nur wenn wir es wert sind. Hier habe ich kurz gestutzt: wenn wir es wert sind? Was bedeutet das? Die Antwort kam dann gleich darauf. Wenn wir felsenfest an Gott glauben und ihm vertrauen und wenn wir versöhnungsbereit sind, dann sind wir es wert. Dazu gehört auch, vor allem zur Versöhnungsbereitschaft, dass wir demütig sind, denn sonst, wenn wir auf unserer Meinung beharren, kann es keinen Frieden, keine Versöhnung geben.

Direkt danach kam dann für mich der zweite Schwerpunkt: das sichere Wissen und Vertrauen auf Gott. Zweifel, das kam auch später im Gottesdienst noch, kann zu Unglaube führen, kann es schnell und leicht in die falsche Richtung führen. Deshalb müssen wir Zweifel sofort bekämpfen. Das heißt nicht das wir uns nicht andere Meinung und Gesinnungen anschauen können und sollen. Aber sie dürfen einfach nicht zu Einstellungen werden die sich in uns verfestigen.

Dazu gehörte für mich auch der dritte Schwerpunkt: Liebe und Glaube. Diese brauche ich im Gott vertrauen zu können, um demütig vor Gott stehen zu können und mich zu ändern wenn etwas "zwischen Jesus und mir nicht stimmt" wie es Bezirksapostel Schneider gesagt hat. Er meinte auch, dass wir es regeln müssen, wenn etwas zwischen Jesus und uns steht, denn wenn wir Jesus wirklich lieben dann können wir damit einfach nicht auf Dauer leben. Und wenn zwischen Jesus und mir etwas nicht stimmt dann kann ich nicht zu Jesus sagen, dass er sich ändern muss. Dann liegt es an mir. An diesem Punkt gibt es für mich eine Verbindung zu dem was ein anderer Bezirksapostel heute gesagt hat. Wenn wir die Sicherheit, die Kraft, den Frieden und die Liebe zu Gott in die Gemeinden und unser Leben mitnehmen lösen wir Freude in unserem Umfeld aus.

Für mich bedeutet der heutige Gottesdienst folgendes: Ich vertraue auf Gott in dem ich demütig vor IHM stehe und fest daran glaube, dass Er alles erfüllen wird, was ER zugesagt hat. Ich nehme den Frieden und die Liebe, die ich heute bekommen habe mit in den Alltag, will es leben und umsetzen. Das heißt auch, dass ich meinen Mitmenschen mit Versöhnungsbereitschaft begegne der Liebe und dem Frieden mehr Platz im Alltag einräume. Wenn ich irgendwo sehe, dass Frieden und Liebe entstehen können, es erste Ansätze gibt, dann gebe ich ihm die Zeit sich zu entwickeln und nehme ihn von ganzem Herzen an. Es liegt an mir ob ich den Frieden und die Liebe die Gott mir schenkt lebe, ausstrahle und wachsen lasse oder ob ich es ignorier, wegwerfe und nicht nutze. CM

 
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