Gottesdienste 2009
Kommentar: (Wo) suchst Du Rat? PDF Drucken E-Mail

Heute Morgen stellte im Jugendgottesdienst in Stuttgart-Neugereut einer der mit dienenden Priester eine Frage die mich seit dem nicht mehr los gelassen hat:

"(Wo) suchst Du Rat?"

Er bracht ein Beispiel: Der Optiker meinte zu ihm er sei kurzsichtig und brauche unbedingt eine Brille, als er dann aber zur Augenärztin ging sagt sie ihm, dass seine Augenschmerzen durch trockene Augen entstehen und er nur eine Augensalbe braucht.

Das Beispiel betont etwas, das wir alle eigentlich wissen: Wir müssen immer genau schauen zu wem wir gehen wenn wir Rat suchen. Auch welche Eigeninteressen der- oder diejenige hat zu dem wir gehen ist wichtig. Der Optiker wollt garantiert die Brille verkaufen, der Augenärztin war das nicht wichtig. Wie gesagt, eigentlich wissen wir das alles. Aber warum tun wir es dann nicht?

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Bezirksapostel Ehrich in Schorndorf (24.10.2009) PDF Drucken E-Mail

Auf dem festen Grund bleiben!

 

Textwort: 2. Timotheus 2, 19

 

"Aber der feste Grund Gottes besteht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt die Seinen; und: Es lasse ab von Ungerechtigkeit, wer den Namen des Herrn nennt."

 

Eingangslied: 225 - Wie wohl ist mir, wenn mein Gemüte

Abendmahlslied: 282 - Bei dir, Jesus, will ich bleiben

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Frieden, Sicherheit und Liebe PDF Drucken E-Mail

Heute zum Einstieg unserer Kommentare einer zur Stammapostelübertragung vom 20.09.2009 aus Konstanz. Und da das hier subjektive Eindrücke sind werden sie in der Ich-Form geschrieben.

Zu Beginn gleich der erste Schwerpunkt: der Frieden. Der irdische Frieden steht im Hinblick auf den Weltfriedenstag gerade überall im Fokus, doch viel wichtiger, das hab ich mitgenommen, ist für uns der himmlische und ewige Frieden unseres himmlischen Vaters und Jesus. Wie bekommen wir diesen Frieden? Nicht automatisch sondern nur wenn wir es wert sind. Hier habe ich kurz gestutzt: wenn wir es wert sind? Was bedeutet das? Die Antwort kam dann gleich darauf. Wenn wir felsenfest an Gott glauben und ihm vertrauen und wenn wir versöhnungsbereit sind, dann sind wir es wert. Dazu gehört auch, vor allem zur Versöhnungsbereitschaft, dass wir demütig sind, denn sonst, wenn wir auf unserer Meinung beharren, kann es keinen Frieden, keine Versöhnung geben.

Direkt danach kam dann für mich der zweite Schwerpunkt: das sichere Wissen und Vertrauen auf Gott. Zweifel, das kam auch später im Gottesdienst noch, kann zu Unglaube führen, kann es schnell und leicht in die falsche Richtung führen. Deshalb müssen wir Zweifel sofort bekämpfen. Das heißt nicht das wir uns nicht andere Meinung und Gesinnungen anschauen können und sollen. Aber sie dürfen einfach nicht zu Einstellungen werden die sich in uns verfestigen.

Dazu gehörte für mich auch der dritte Schwerpunkt: Liebe und Glaube. Diese brauche ich im Gott vertrauen zu können, um demütig vor Gott stehen zu können und mich zu ändern wenn etwas "zwischen Jesus und mir nicht stimmt" wie es Bezirksapostel Schneider gesagt hat. Er meinte auch, dass wir es regeln müssen, wenn etwas zwischen Jesus und uns steht, denn wenn wir Jesus wirklich lieben dann können wir damit einfach nicht auf Dauer leben. Und wenn zwischen Jesus und mir etwas nicht stimmt dann kann ich nicht zu Jesus sagen, dass er sich ändern muss. Dann liegt es an mir. An diesem Punkt gibt es für mich eine Verbindung zu dem was ein anderer Bezirksapostel heute gesagt hat. Wenn wir die Sicherheit, die Kraft, den Frieden und die Liebe zu Gott in die Gemeinden und unser Leben mitnehmen lösen wir Freude in unserem Umfeld aus.

Für mich bedeutet der heutige Gottesdienst folgendes: Ich vertraue auf Gott in dem ich demütig vor IHM stehe und fest daran glaube, dass Er alles erfüllen wird, was ER zugesagt hat. Ich nehme den Frieden und die Liebe, die ich heute bekommen habe mit in den Alltag, will es leben und umsetzen. Das heißt auch, dass ich meinen Mitmenschen mit Versöhnungsbereitschaft begegne der Liebe und dem Frieden mehr Platz im Alltag einräume. Wenn ich irgendwo sehe, dass Frieden und Liebe entstehen können, es erste Ansätze gibt, dann gebe ich ihm die Zeit sich zu entwickeln und nehme ihn von ganzem Herzen an. Es liegt an mir ob ich den Frieden und die Liebe die Gott mir schenkt lebe, ausstrahle und wachsen lasse oder ob ich es ignorier, wegwerfe und nicht nutze. CM

 
Kommentare - denk mal drüber nach PDF Drucken E-Mail

Nach längeren Schweigen auf Tschagga fangen wir heute mal etwas Neues an. Oft hören wir, dass wir über das gehörte Wort im Gottesdienst reden sollen, es noch mal in Erinnerung rufen und es lebendig halten sollen.

Doch wenn wir ehrlich sind geht das leider manchmal unter, nehmen wir uns nicht die Zeit es zu tun, lassen wir uns von zu vielen anderen Dingen ablenken. Um uns allen einen Anstoß zu geben über den Gottesdienst zu reden und uns auch im Nachhinein noch einmal damit zu beschäftigen fangen wir heute unsere Kommentare. Hier handelt es sich um rein subjektive Empfindungen aus dem Gottesdienst, es kann gut sein, das nicht alle Punkte und Themen eines Gottesdienstes behandelt werden. Vollständigkeit ist nicht das Ziel der Kommentare, es geht uns wirklich nur darum, Anstoß zum nachdenken anzuregen.

Viel Spaß damit!

 
Apostel Bauer in Haubersbronn (25.02.2009) PDF Drucken E-Mail


Textwort:
1. Korinther 1,18

"Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist's eine Gotteskraft."

Einganslied: GB 131         Sieh, ich breite voll Verlangen
Zwischenlied: GB 194         So nimm denn meine Hände
Abendmahllied: GB 240         Menschenfreund, nach deinem Bilde

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