Start Gottesdienste 2008 Bezirksapostel Ehrich in Schorndorf (21.05.2008)
Bezirksapostel Ehrich in Schorndorf (21.05.2008) PDF Drucken E-Mail

"Schaffe und erhalte den Frieden"

Eingangslied 337: "O ihr Friedenskinder"

Textwort Römer 12, 18: "Ist's möglich, soviel an euch liegt, so habt ihr mit allen Menschen Frieden."

 

Chor: Chorliedersammlung II Nr. 11: "Bräut'gam der Seele, hör unser Flehn"

Bezirksapostel Ehrich:

Bezirksapostel Ehrich

 

Wir müssen unseren Glauben bewusst leben; nicht oberflächlich oder gewohnheitsmäßig.

Grußwort des Stammapostels (1. Johannes 4, 11): "Ihr Lieben, hat uns Gott so geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben."

  • Die Liebe muss bei uns erkennbar sein und das nicht nur ab und zu.
  • Die Liebe muss unser Leben durchdringen.
  • Wir sollen in Liebe miteinander umgehen.
  • Wir sollen uns in die Gemeinden einbringen.
  • Wir sollen uns denen zuwenden, die es schwer im Leben haben.
  • Wir sollen in Fürbitte füreinander eintreten.


"Ist's möglich, soviel an euch liegt,...": Wir haben nicht immer die Möglichkeit mit allen Menschen Frieden zu schaffen und zu halten.

Wir müssen einen Plan haben, wie wir Frieden schaffen und ihn halten können:

  • Wir sollen auf unser eigenes Herz schauen; uns zuerst selbst betrachten.
  • Wir sind Christen, also nach dem benannt, der den Frieden bringt. Wir müssen ihn annehmen.
  • Jesu hatte viele schwere Tage, aber immer Frieden.
  • Besipiel der Tempelreinigung: Jesu wollte, dass der Frieden im Tempel bewahrt bleibt und hat deshalb die Wechsler und Händler aus dem Tempel vertrieben.


Wie können wir Jesu annehmen?

  • "Wer euch hört, der hört mich": Wir müssen ihn hören. Das Wort Gottes bringt Frieden, die Kraft für den Frieden und ist zugelich der Maßstab. Wir hören Gottes Wort in der Predigt, in der Freisprache und im Abendmahl.
  • Jesu hat zur Nachfolge aufgerufen. Folgen wir ihm nach!


Hebräer 12, 14.15: "Jagt dem Frieden nach mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird, und seht darauf , dass nicht jemand Gottes Gnade versäume; dass nicht etwa eine bittere Wurzel aufwachse und den Unfrieden anrichte und viele durch sie unrein werden."

  • Wir müsen dem Frieden nachjagen.
  • Es bedeutet Anstrengung, den Frieden zu schaffen und zu wahren.
  • Schauen wir auf uns, wie wir auf unser Umfeld (Gemeinde, Freunde, Familie,...) wirken.


Wenn der Friede nicht gewahrt werden kann, liegt das nicht immer an uns.

Möglichkeiten, den Frieden zu schaffen für sich selbst und gegenüber anderen.

Für sich selbst:

  • Vergebungsbereit sein.
  • Bereit sein, einen Schlussstrich zu ziehen, was auch vorgefallen sein mag.
  • "Vergeben und vergessen": Vergessen geht oftmal nicht, aber es ist vergeben, wenn wir uns nicht mit Bitterkeit an dieses Ereignis erinnern.
  • Wir müssen akzeptieren, was Gott zugelassen hat. Stammapostel Fehr meint hierzu, dass Gott nichts gibt, was er zuvor nicht gemessen und gewogen hat.

 

Gegenüber anderen:

  • Bsp. Abraham und Lot: Beide hatten große Herden. Es gab oftmals Streit. Abraham bot Lot an: Wenn du zur Rechten gehst, geh ich zur Linken; wenn du zur Linken gehst, geh ich zur Rechten. Abraham war der ältere und hätte eigentlich entscheiden dürfen. Es war sicherlich keine leichte Entscheidung für Abraham, dass er Lot entschieden ließ. Er hat zuvor mit Gott gerungen.
  • Wir sollen akzeptieren, dass wir nicht jedes Problem zu 100% lösen können. Wir müssen akzeptieren, dass es Unterschiede zwischen Menschen gibt.


Wir wollen ins Friedensreich eingehen! Wer zur Hochzeit des Lammes kein passendes Kleid hat, der wird nicht hereingelassen. Das Kleid ist das Kleid des Friedens.

 

Orchestervortrag

Bezirksevangelist Birk:

Bezirksevangelist Birk

Jesus Christus ist der Friedensfürst.

Zwischen dem Alten und Neuen Bund gab es Unterschiede bezüglch des Friedens:

  • Im Alten Bund war Friede der Gesetzesgehorsam. Dieser Friede war nicht vollkommen. Der Friede war nicht innerlich sondern nach außen gerichtet.
  • Im Neuen Bund istder Friede in Gott. Es besteht vollkommene Harmonie. Der  Frieden ist nach innen gerichtet und kann nach außen dringen.

 

Bezirksapostel Ehrich:

Wenn wir vor Gott stehen, zählt nicht der äußere Frieden.

Wir wollen den Willen haben, nach dem Frieden zu ringen und ihn zu behalten.

 

Schlusslied Buch 275: "lasst uns fröhlich Lieder singen", Verse 2 und 3.

 
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