"Lasst uns auf den Herrn vertrauen!"
Eingangslied Nummer 387: Auf auf und lasst uns eilen
Wort aus 1. Mose 19, 26: "Und Lots Frau sah hinter sich und ward zur Salzsäule."
Am Mittwoch den 12.03.2008 diente unser Apostel Bauer in der Gemeinde Remshalden. Eingeladen dazu war die Gemeinde Winterbach, deren Sänger gemeinsam mit den Remshaldener SängerInnen auch den Chor bildeten.
Zum Eingang wurde das Lied 387 gesungen, die Kirche war fast komplett gefüllt. Nach dem Wort aus 1. Mose 19, 26 und dem Lied der Sänger b egann Apostel Bauer seine Predigt mit der Ermahnung auf den Herrn zu hoffen. Er zitierte hier auch aus der Bibel, es war ihm wichtig das wir nicht die Hoffnung auf den Herrn verlieren.
Anschließend sprach unser Apostel Bauer von „krummen Wegen“ und brachte auch gleich ein Beispiel aus Apostelgeschichte Kapitel 13, Vers 4 bis 12: Paulus und Barnabas kamen auf ihrer ersten Missionsreise nach Zypern, dort wurden sie in der Stadt Paphos vom Statthalter zu sich gerufen um ihm das Wort Gottes zu verkündigen. Der Zauberer Elymas jedoch versuchte den Statthalter vom Glauben abzuhalten, worauf ihm Paulus antwortete: „Du Sohn des Teufels, voll aller List und aller Bosheit, du Feind aller Gerechtigkeit, hörst du nicht auf krumm zu machen die geraden Wege des Herrn?“ Weiterhin sagte Paulus, Elymas sollte eine Zeit lang erblinden, was auch geschah. Als der Statthalter dies erfuhr glaubte er an die Lehren des Herrn.
Der Apostel schlug gleich eine Brücke zum Textwort: Wie kann es denn passieren dass wir die Wege des Herrn krumm machen? Und was passiert wenn wir es tun? Die letztere Frage beantwortete er auch gleich an den beiden Beispielen: Lots Frau verlor ihr Leben, Elymas eine Zeit lang sein Augenlicht. Uns muss klar sein dass wir auf Wegen, die wir uns zurechtbiegen wie es uns gerade passt, nicht zu Gott kommen können, also unser Seelenleben aufs Spiel setzen.
Nun ging der Apostel näher auf die Gründe ein, auch speziell auf die Gründe warum Lots Frau zur Salzsäule erstarrte. Einmal weil das Gottvertrauen gefehlt hat. Lot, seine beiden Töchter und seine Frau wurden von Gott aus der Stadt Sodom geführt, mit der klaren Anweisung nicht hinter sich zu sehen. Lots Frau vertraute dem Herrn nicht und sah trotzdem hinter sich. Vertrauen wir doch dem Herrn, auch wenn wir nicht verstehen warum wir etwas tun sollen was ER von uns will!
Direkt damit verbunden der zweite Grund: Sie hat Gott nicht gehorcht. Wir müssen uns, und dass sagte der Apostel in ganz klaren Worten, darüber im klaren sein was wir riskieren wenn wir Gott nicht gehorchen: Unser Seelenheil.
Schlussendlich ging der Apostel auch noch auf einen anderen Punkt ein: Warum hat Lots Frau denn überhaupt hinter sich gesehen? Weil sie an der Stadt die sie verlassen mussten hing, obwohl Sodom zu einem Sinnbild der Sünde verkommen war. Hängen wir an der Sünde? Und wenn ja, nehmen wir das einfach hin und tun nichts dagegen? Dann kann es unserer Seele wiederum genauso gehen wie Lots Frau.
Nach einem Lied des Chores diente nun unser Bezirksältester Link. Er führte auch ein Beispiel aus der Bibel an: Die Emmaus Jünger. Als Jesus sterben musste sahen sie alle ihre Hoffnungen zunichte gemacht. Warum? Weil sie gehofft hatten er würde sie von den Römern befreien. Das hatte Jesus aber nie gesagt! Ihre eigenen Gedanken und Hoffnungen hinderten sie daran zu sehen was Jesus wirklich gemeint hatte. Stehen wir uns manchmal nicht durch eigene Gedanken und Wünsche selbst im Weg, hindern wir uns nicht selbst manchmal den Herrn zu erkennen? Gottes Wort ist viel wichtiger als unsere eigenen Vorstellungen!
Anschließend diente nach einem kurzen Vortrag der Sänger unser Evangelist Knoll aus der Gemeinde Rudersberg. Er ging noch einmal auf das abkommen vom Weg ein. Kinder auf einer Wanderung neigen dazu, nicht immer den ausgeschilderten, sondern auch schon mal die Wege abseits des Hauptweges zu erkunden. Da müssen die Eltern bei einer Wanderung sehr aufpassen das ihr Kind nicht verloren geht. Wir sollten den kürzesten, den geraden Weg zum Ziel nehmen, nicht die Wege abseits. Das ist für uns wie für Kinder nicht einfach, da es auf den Wegen abseits auch interessante Dinge zu sehen und zu erleben gibt. Letztlich führt aber nur der gerade Weg zum Ziel: Dem ewigen Zusammensein mit Gott!
Nun war der Augenblick gekommen da wir wieder das heilige Abendmahl erleben durften. Nach dem Schlussgebet verabschiedete uns unser Apostel dann mit den Worten dass es schön war wieder einmal in der Gemeinde gewesen zu sein.
Da kann man nur sagen dass das auf Gegenseitigkeit beruht. Es war schön unseren Apostel wieder einmal in unserer Mitte zu haben!
Danke an Andreas Müller für diesen Artikel und Matthias und Samuel Schumacher für die Bilder.
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