| Bezirksapostel Ehrich in Schwäbisch Gmünd (12.11.2008) |
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Bezirksapostel Ehrich in Schwäbisch GmündTextwort: Jeremia 32,41: „Es soll meine Freude sein, ihnen Gutes zu tun,und ich will sie in diesem Lande einpflanzen, ganz gewiss, von ganzem Herzen und von ganzer Seele“
Bezirkspoatel Ehrich:
Die Zeit, in der Jeremia das Wort (Jeremia 32,41) sprach, war von Unsicherheit geprägt. Das Volk hatte große Schuld auf sich geladen, ein Strafgericht wurde angedroht und vollzogen durch feindliche Heere. In diese Situation kaufte Jeremia einen Acker als Hilfe für seinen in Not befindlichen Vetter. Dieses zeichenhafte Handeln vermittelte ein Vertrauen in die Zukunft in einer unsicheren Zeit. Gott hat Freude daran, seinem Volk Gutes zu tun. Das geschieht durch das Einpflanzen in das Werk Gottes. Jesus selbst hatte versucht, Seelen in das Werk Gottes einzupflanzen. Der Versuch mit dem reichen Jüngling misslang. Er wollte nicht eingepflanzt werden. Die Konsequenzen wollte er nicht tragen. Es lag ein Stück weit in seiner Hand – so wie heute bei uns auch. Eingepflanzt sein beschreibt eine feste, gewachsene Verbindung, die Zeit braucht, die nicht von heute auf morgen entsteht.
Machen wir es uns nicht leicht mit der Antwort auf die Frage, ob wir fest eingewurzelt sind in das Werk.
Bei der Antwort auf die gestellte Frage, ob wir im Werk Gottes verwurzelt sind, nicht den Verstand ausschalten, sondern einschalten. Das Vertrauen nicht abbrechen. In schwierigen Situationen daran denken, verwurzelt zu bleiben. Daran denken, was Gott dir Gutes getan hat. Die logische Konsequenz ist, mit dem Herrn verbunden zu bleiben auf den Tag, den er bereiten wird.
Bezirksevangelist Hannawald:
Er gedachte einer Familie, in der mit den Kindern streng umgegangen wurde und die die nach Erreichen des entsprechenden Alters gleich ausgezogen sind. Geborgenheit schaffe man mit Liebe, Güte und Verständnis. Dies stehe nicht im Widerspruch damit, dass Eltern Grenzen aufzuzeigen habe. Liebe, Güte und Verständnis – so soll es auch in den Gemeinden sein. Tragen wir unseren Teil dazu bei. Widmen wir uns der Aufgabe, über unser Verwurzeltsein nachzudenken. Schaffen wir die entsprechenden „klimatischen“ Bedingungen in der Gemeinde. Zum Heiligen Abendmahl sang die Gemeinde das Lied 289. Nach dem Chorlied 139 (Liebe die du mich zum Bilde), dem Schlussgebet und dem Segen sang der Chor das Schlusslied 178 (Wenn der Herr die Gefangenen….) |



