Start Gottesdienste 2008 Apostel Bauer in Bopfingen (21.08.2008)
Apostel Bauer in Bopfingen (21.08.2008) PDF Drucken E-Mail

„Prüfen und neu ausrichten“


Eingangslied 96 „Gott mein Licht erleuchte mich“

Textwort  Apostelgeschichte 9, 3-6: Als er aber auf dem Wege war und in die Nähe von Damaskus kam, umleuchtete ihn plötzlich ein Licht vom Himmel; und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul was verfolgst du mich? Er aber sprach: Herr, wer bist du? Der sprach: Ich bin Jesu den du verfolgst. Steh auf und geh in die Stadt; da wird man dir sagen, was du tun sollst.

Chor: CM 230 „Alles Leben strömt aus dir“

Apostel Bauer:

Ich wünsche mir, dass wir alle fühlen können, dass der Herr gegenwärtig ist. Das ist gar nicht so selbstverständlich, dass man das so empfindet und wahrnimmt, dass er der Herr ist, der Schaffende und Wirkende. Das geht nicht von alleine. Dies bedarf schon unser zutun.
Man soll sich dem göttliche Wirken öffnen und hingeben. Man muss sich auch dem lebendigen Gott gegenüber öffnen, dann können wir erleben, dass er gegenwärtig ist.

Wer sich dem göttlichen Wirken öffnet der findet Ruhe für die Seele.
Die absolute Seelenruhe werden wir erhalten wenn wir dann ewig beim Herrn sind.

Saul konnte es nicht glauben, das das was er machte dem Herrn nicht wohlgefiel. Er war ja ein kein Ungläubiger. Er war. von seinem Tun so überzeugt, ja konnte man schon als blinden Eifer bezeichnen. Er war nicht in der Lage es so zu sehen wie es der Herr sah. Bis zu dem Zeitpunkt als der Herr vor ihn trat. Der Wendepunkt in seinem Leben war das Licht das vom Himmel kam.

Geht uns nicht auch manchmal so? Kann es nicht sein, dass wir im Gottesdienst so ein Erleben haben?  So einen Aha-Effekt empfinden, wenn wir sein Wort hören und uns prüfen.

Wir müssen uns im Gottesdienst, in seinem Licht, ab und zu selbst prüfen.

 

Was kann man denn alles prüfen?

  • Wir sollten unser Vertrauen zu Gott prüfen. Alles in die Hand Gottes legen. Wie die drei Männer im Feuerofen hatten bestimmt Angst, aber sie hatten das Vertrauen zu Gott. Wir müssen Gott ihm in vielen Dingen des Lebens vertrauen.

  • Wir sollten auch die Liebe zum Herrn prüfen.Wie können wir die Liebe zum Herrn zeigen? Durch spontane Zeichen der Liebe z.B. in der Gemeinde oder in der Familie.Liebst du deinen Nächsten wahrhaftig? Jesus identifizierte sich mit der Gemeinde. Saul verfolgte die Juden. Jesus sagte aber nicht: “Warum verfolgst du die Gemeinde?“. Er sagte : „Warum verfolgst du mich?“ Wenn wir einen Bruder oder eine Schwester in der Gemeinde nicht annehmen, dann nehmen wir Gott auch nicht an.

  • Dort wo Hoffnung ist, da bewegt sich was. Haben wir noch Hoffnung auf den Tag des Herrn?

  • Haben wir noch das Verlangen auf den Tag des Herrn? Richtet sich unser Leben danach aus?


Chor: CM 22 „Gib mir dein Herz“


Hirte Heinz:

Wenn wir Gottes Gegenwart fühlen wollen müssen wir uns öffnen.

Wir sollten gerne und demütig in den Gottesdienst kommen.

Wir sollen nicht auf andere Gemeindemitglieder herabsehen denn das ist Gott nicht wohlgefällig.

In der Werbung mit Paul Potts sah man der Jury ihre Vorurteile gegen ihn an und nachdem er gesungen hatte waren alle von seiner Stimme ergriffen. So soll es auch bei uns sein, wenn wir uns mit dem Herrn und seinem Werke beschäftigen.

 

Apostel Bauer:

Bei uns sollte auch der Wunsch und der Wille sich zu verändern und bessern da sein.
Wir sollten auch nicht denken, dass die Sündenvergebung selbstverständlich ist.

 

Abendmahllied: GB 299 „Ich hab in Jesu Heil Gefunden“

Sonstige Ereignisse: Versiegelungen
Priester Matz wurde zum Vorsteher von Bopfingen gesetzt.

Chor: CM 90: „Gottes Liebe, Gottes Gnad´”

 
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