Start Gottesdienste 2008 Bezirksapostel Ehrich in Aalen (03.08.2008)
Bezirksapostel Ehrich in Aalen (03.08.2008) PDF Drucken E-Mail

Nicht vom Herrn abweichen

Eingangslied 368: "Ich soll zum Leben dringen"

Textwort 2. Könige 18,6: "Er hing dem Herrn an und wich nicht von ihm ab und hielt seine Gebote, die der Herr dem Mose geboten hatte."

Chor: "Mach mich still"

Bezirksapostel Ehrich:

Bezirksapostel Ehrich
Im Haus Gottes sein bringt seelischen Gewinn. Wenn wir ins Haus Gottes gehen, dann haben wir den Wunsch Gott zu erleben. Zachäus der Zöllner hatte den Wunsch den Herrn zu sehen. Er war klein und kletterte deshalb auf einen Baum um Jesu besser sehen zu können. Er hat also Initiative ergriffen, indem er auf den Baum kletterte. Ergreifen auch wir die Initiative um Jesu sehen zu können. Initiative kann z.B. bedeuten, dass wir still werden und Ruhe finden. Dem entgegen steht die Möglichkeit, dass wir ins Haus Gottes gehen und uns nicht vorbereiten. Jesus blieb dann bei Zachäus stehen und wollte bei ihm einkehren. Das bedeutete ein großer Segen für Zachäus. Wenn der Herr bei uns einkehrt, möge das auch ein Segen sein. Sorgen können z.B. weggenommen werden oder der Umgang mit ihnen kann erleichtert werden. Es kann auch neue Freude geschaffen werden.
Hiskia war damals der König von Judäa und einer von vier Königen, über die nur positiv berichtet wird. Hiskia hat besonders gegen den Götzendienst gewirkt. Salomo nicht. Er verfiel am Ende seines Lebens dem Götzendienst. Wr wollen die innere Einstellung haben, dass wir konsequent gegen den Götzendienst vorgehen. Götzen heutiger Zeit sind nicht vergelichbar mit den Götzen damaliger Zeit. Götzen können z.B. das Streben nach beruflichem Erfolg oder nach einem bequemen Leben sein, wenn das Streben Gott aus der Mitte verdrängt.
Dem Herrn anhangen lässt auf eine innere Nähe und Verbindung schließen. Anhangen bedeutet einen festen Glauben zu haben und auf Gott zu vertrauen.
Diesbezüglich gibt es ein paar Negativbeispiele:

  • Das Bundesvolk: Sie hätten dem Herrn anhängen können. Sie haben den Herrn und seine Wunder erlebt am Beispiel der 10 Plagen, dem Auszug aus Ägypten und an der Versorgung in der Wüste mit Wasser und Nahrung. Aber das Vertrauen und der Glaube haben gefehlt.
  • Die Jünger Jesu: Jesus sagte, "Wer nicht esset mein Fleisch und nicht trinket mein Blut, der wird keinen Teil an mir haben.". Das verstanden viele der Jünger nicht, da es aus dem Blick des natürlichen Lebens gesehen haben. Der Glaube und das Vertrauen auf Gott wird oftmals erst sichtbar, wenn wir etwas nicht verstehen.

 

Positivbeispiele:

  • Die Jünger Jesu: Nachdem einige von ihnen von Jesu gegangen waren, fragte er sie ob sie auch gehen möchten. Petrus antwortete daraufhin: "Wohin sollen wir gehen? Du allein hast Worte des ewigen Lebens".
  • Abraham: Er zog aus in ein unbekanntes Land.

 

Das Textwort beinhaltet, dass viele dem Herrn anhingen, aber viele wichen auch wieder ab.
Negativbeispiele:

  • Johannes der Täufer: Johannes lebte sehr spartanisch. Jesu machte Wasser zu Wein. Johannes hat sich am Verhalten Jesu gestört. Johannes lies Jesus fragen, ob er derjenige sei, auf den sie warteten oder ob sie eines anderen warten sollen.
  • Judas: Judas war sogar im engeren Kreis der Jünger. Er hat das Wirken Jesu und seine Wunder direkt miterlebt. Die anfängliche Liebe schlug um und er hat Jesus verraten.

Wie sieht es bei uns aus? Gibt es bei uns auch (kleine) Abwicheungen? Auch kleine Abweichungen führen nach längerer Zeit und zurückgelegtem Weg zu einer größeren Distanz.
Hiskia hielt die Gebote. Zusammenfassend gilt folgendes Gebot: Liebe Gott von ganzem Herzen, ganzer Seele und von ganzem Gemüt und deinen Nächsten wie dich selbst. Jesus sprach auch die Worte: "... dass ihr euch untereinander liebt, damit jeder erkennt, dass ihr meine Jünger seid.".

Chor 336 "Mit dem Herrn fang alles an"

Bezirksevangelist Saumweber (Memmmingen):

Bezirksevangelist Saumweber
Wenn das Textwort oberflächlich betrachtet wird, kann man denken, dass es nur ein Bericht aus alter Zeit ist. Aber es passt sehr gut in unsere Zeit.
Es macht schon nachdenkklich, wenn es heißt, dass alles, was er sich vornahm, auch gelang. Was machen wir heute anders? Was hat Hiob anders gemacht? Das Textwort bedeutet nicht, dass alle unsere Wünsche erfüllt werden. Es werden die Wünsche erfüllt, die uns zum Segen dienen.

Bezirksapostel Ehrich:
Wenn Dinge gelingen sollen, dann müssen wir sie teilweise aus der Hand geben in die Hand unseres himmlischen Vaters.

Abendmahlslieder:
350 "Wohl mir, dass ich Jesum habe"
376 "Nahe bei Jesus, o Leben so schön"

Es folgten noch die die Feier des Heiligen Abendmahles für die Entschlafenen, 3 Heilige Versiegelungen und Ordinationen.
Die Evangelisten Heinz (Schwäbisch Gmünd) und Knoll (Rudersberg) wurden zu Hirten und Priester Waiblinger (Winterbach) zum Evangelisten ordiniert.

 
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